Archiv für März, 2014

21
Mrz
14

Der Frühling kommt, der Bus nicht…

Pünktlich zum Frühlingsbeginn gibt es wieder einmal schlechte Nachrichten aus dem Landkreis Forchheim.

Die Buslinie 265, die den Forchheimer Bahnhof mit den Kellern und Gaststätten um Hallerndorf verbindet, ist zum Fahrplanwechsel im Dezember 2013 dramatisch beschnitten worden. Zumindest für Bierkeller- und Brauereibesucher sind die erneuten Einschränkungen leider ein K.-o.-Kriterium für die weitere Nutzung der Verbindung.

Letzte Woche habe ich schon mal kurz was dazu geschrieben, denn ich bin bei meinem ersten Kreuzbergbesuch in dieser Saison prompt selbst  rein gefallen.

Die bisher letzte Fahrt um kurz nach 20 Uhr (Mo-Fr) gibts nun nicht mehr. Das ist besonders im Sommer dramatisch, wenn gerade am Abend die Temperaturen sehr angenehm werden, müsste man jetzt schon um 19 Uhr die Rückfahrt antreten.
Ein Bus fährt zwar „auf Bedarf zum Aussteigen“ vor 20 Uhr noch einmal nach Willersdorf, doch zurück fährt er dann leer. So muss die Kosten für die Rückfahrt nicht der Landkreis bezahlen. Die Erbsenzählerei im Landratsamt hat leider voll zugeschlagen.

Anstatt Werbung für diesen tollen Bus zu machen, wurde die Verbindung die letzten Jahre, durch den fehlenden Anschluß im offiziellen Fahrplan an die Züge Richtung Nürnberg, absichtlich unattraktiv gemacht. Gerade in 2012 hatte die Bahn die Abfahrt des RE nach Nürnberg ein paar Minuten vorverlegt, so dass der Bus in der Regel knapp zu spät kam. Eine halbe Stunde unnütz in Forchheim sitzen, anstatt noch ein wenig länger auf dem Keller hocken zu bleiben, war schon ätzend.
Wer in die elektronische Fahrplanauskunft schaute bekam dort für diese letzte Fahrt des Tages nur eine sehr schlechte Verbindung.
Die Fahrgastzählungen 2012 waren anscheinend der Grund für die Streichung der Verbindung.

Bei Anfragen ging die Stellungnahme aus Forchheim immer in die Richtung, dass es dem Landkreis nur wichtig sei die Pendler vom Zug auf die Ortschaften zu bringen. Die Rückfahrt nach Forchheim wäre kein vorrangiges Ziel.

Wer die Verkehrssituation um die Keller und Gaststätten bei Hallerndorf kennt, müsste eigentlich wissen, dass hier eine attraktive Verbindung mit dem öffentlichen Nahverkehr unumgänglich ist.

Betroffen ist auch die schöne Tour von Adelsdorf nach Zentbechhofen (Brauerei Friedel oder Keller der Brauerei Fischer/Greuth) und dann weiter nach Stiebarlimbach. Das habe ich die letzten Jahre öfters noch am Nachmittag gemacht. Ohne den Bus um 20 Uhr ab Stiebarlimbach geht das nun nicht mehr. Eine Stunde früher in Stiebarlimbach ab zu fahren funktioniert für die längere Strecke leider nicht.

Auf freiwillige Einsicht beim Landkreis kann ich leider nicht hoffen. Da bleibt nur der öffentliche Protest. Vieleicht können die Gaststätten-, Brauerei- und Kellerbetreiber etwas ausrichten…

13
Mrz
14

… schon wieder Kreuzbergkeller

… dass ich nicht mehr so gerne her komme war natürlich gelogen… 😉  ich beweise ja gerade selbst das Gegenteil.
Im frühen Frühjahr, unter der Woche, ist es fast wie früher. Wenig Menschen und viel Ruhe…

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… nur das Kellerhaus ist irgendwie anders 😉

In den letzten Sonnenstrahlen ging noch ein Helles und eine kleine Brotzeit auf dem Rittmayer-Keller.
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12
Mrz
14

„nur“ Kreuzbergkeller offen

Beim wunderschönen Vorfrühlingswetter wie zur Zeit ist es noch gar nicht so einfach einen schönen Keller oder Biergarten fern vom Trubel einer Großstadt zu finden. Weit und breit sind die Keller noch zu, oder die Brauereiwirtschaften mit schönen Biergarten haben gerade ihren wohlverdienten Urlaub.
Weiter weg angefangen: Breitenlesau und Huppendorf haben Urlaub. Wagner in Merkendorf und Tiefenellern auch. Reundorf und Stiebarlimbach sind ebenfalls in den Ferien.
Viele Keller machen eh erst im Mai auf, egal wies Wetter ist.
So bin ich heute am Kreuzberg gelandet.
Zum Glück hat der Rittmayer-Keller dort schon offen, so konnte ich noch gemütlich in den letzten Sonnenstrahlen hier sitzen.
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Der ehemalig schöne Kreuzbergkeller der Brauerei Friedel aus Schnaid (jetzt: Brauhaus am Kreuzberg; in Schnaid braut seit einiger Zeit Andreas Gänsthaler) hat auch seit letztem Wochenende offen. Mir gefällt es dort leider nicht mehr so gut. Ist die ehemalige Gemütlichkeit doch dem „Unternehmen“ geopfert worden. Aber den Großstädtern gefällts und der Erfolg zählt im Business. Egal, ich schau jetzt noch vorbei, sag dem Seniorchef „Hallo“ und trinke ein Zwickel, das nach meinem Geschmack gewonnen hat seit es die Brauerei am Kreuzberg braut.
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Der Seniorchef war leider nicht da und die Aussage mit dem mir jetzt besser schmeckenden Zwickel muss ich mir wohl nochmal überlegen… nach dem hellen Rittmayer ists erstmal schon ein Schock… aber das Zweite wird ja bekanntlich besser.

Es wurde besser und es war auch noch ganz nett, recht einsam, bis zur Dämmerung draußen zu sitzen.
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Gelaufen bin ich dann noch nach Schlammersdorf zur Brauerei Witzgal um ein gutes helles Bier zu trinken.
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Einen massiven Angriff auf die Biergartenkultur und den öffentlichen Nahverkehr musste ich dann leider erfahren.
Der letzte Bus um nach 20 Uhr ab Hallerndorf wurde von den Verantwortlichen beim Landratsamt Forchheim kürzlich ersatzlos gestrichen.
Wahrscheinlich wollte sich wieder mal jemand profilieren, daß er 2,5 Euro eingespart hat. Raus fährt noch einer als „Bedarfsbus“ zum Aussteigen. Zurück fährt er dann wohl als „Leerfahrt“. Wieder einmal ein echter Schildbürgerstreich. Unglaublich! Hunderte fahren täglich in die Keller und Gaststätten um Hallerndorf. Anstatt Werbung für den Bus als Alternative zum Auto zu machen, wird er einfach klammheimlich gestrichen. Der Landkreis Forchheim war schon häufig für unangenehme Überraschungen in Sachen ÖPNV gut.
Ich reg mich auf.
Da hilft wohl nur noch… keine Ahnung… wohl nix…

08
Mrz
14

neue Öffnungszeiten beim Metzgerbräu in Uetzing

Beim Metzgerbräu in Uetzing gibt es neue Öffnungszeiten.

Mo bis Fr 6.30 bis 18 Uhr (Laden)
Bierausschank bis 21.00 Uhr
Sa 6.30 bis 18 Uhr
Sonntag ist Ruhetag

Jetzt ist die Wanderung auch ganz entspannt an einem Samstag machbar.

06
Mrz
14

Brauerei Haberstumpf, Trebgast

Nachdem es innerhalb des Nürnberger-Verkehrsverbundraumes kaum eine (kleine) Brauerei gibt, die wir  nicht regelmäßig besuchen, gibt es außerhalb noch einige Perlen, die von uns bisher unerschlossen blieben. Eine solche Perle ist die Brauerei Haberstumpf in Trebgast.

Wir haben keine Mühe gescheut, heute zu Fuß in der recht neuen Bräuschänke vorbei zu schauen.

Brauerei Haberstumpf, Trebgast Bräuschänke, Brauerei Haberstumpf, Trebgast
Am Aschermittwoch hat uns noch ein großes Regengebiet zwischen Kulmbach und Bayreuth die Tour vermasselt.

Heute sind wir aber nochmal von Altenplos nach Neudrossenfeld (das Brauhaus dort sieht leider noch sehr leer aus) und dann weiter, nochmal fast 10 km nach Trebgast gelaufen. Es hat uns dort sehr gut gefallen und geschmeckt, ich vermute stark, dass man uns bald wiedersehen wird…
Jetzt haben wir schon zwei Touren (teilweise) im Landkreis Kulmbach – es wird endlich Zeit, dass sich der Landkreis auch dem Nürnberger Verkehrsverbund anschließt… das würde mich wohl eher dazu bringen die Touren auch als solche aufzunehmen.

Hier noch zwei Bilder vom Bräuwerck Neudrossenfeld:

Brauhaus, Bräuwerck, Neudrossenfeld Bräuwerck, Neudrossenfeld

04
Mrz
14

Sonntagswanderung

Am Sonntag gings für uns wieder mal nach Lichtenfels. Erst nach Birkach am Forst zur Brauerei Eller zum Mittagessen, dann nach Zilgendorf zur ehemaligen Brauerei Gick (leider gerade an diesem Sonntag ausnahmsweise geschlossen – sehr schade, haben die doch eh nur an den zwei ersten Sonntagen im Monat offen…), dann zur Brauerei Stirnweiß in Herreth („fast“ Brauerei, weil in Loffeld für die eigene Gaststätte in Herreth gebraut wird.). In Herreth gab’s zum leckeren Bier noch leckere Pizza. Dann wanderten wir weiter zur Brauerei Reblitz in Nedensdorf, bevor wir in Staffelstein wieder in den Zug gestiegen sind.

Hier ein paar Bilder zur Tour:




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